Spinnfischen auf Meerforelle

Wenn Sie mit der Spinnrute auf Meerforellen fischen wollen, sollten Sie eine 3 bis 3,30 m lange Spinnrute, Wurfgewicht 20 bis 40 Gramm, verwenden. Ideale Spinnköder für die Meerforelle sind schlanke Blinker und kleine Küstenwobbler (10 bis 20 Gramm), an der Ostküste Langelands und auf Bornholm werden auch schwerere Blinker oder Küstenwobbler (30 bis 40 Gramm) benutzt, um gegen den auflandigen Wind eine größere Wurfweite zu erreichen.

Die Farben Silber und Grün-Silber fangen ganzjährig zuverlässig Meerforellen. Im Winter und im angetrübten Wasser fangen Reizfarben (Rot/Orange/Gelb) gut. Für die Sommerfischerei in der Nacht verwenden Insider übrigens schwarze Blinker oder Küstenwobbler – und der Erfolg gibt ihnen Recht!

Suchen Sie generell - bevor Sie in das Wasser gehen! - den Uferbereich mit fächerförmigen Würfen ab! Die Meerforellen sind oft in sehr flachem Wasser unterwegs.

Außerdem sollten Sie nach dem Wurf so schnell es nur geht Kontakt zu ihrem Köder aufnehmen, denn Meerforellen beißen häufig nach dem Auftreffen des Köders auf der Wasseroberfläche.

Fisch am Haken

Tipp: Führen Sie Ihren Köder zudem zügig bis schnell, auch im Winter! Meerforellen sind Jäger und eine nicht flüchtende Beute macht sie argwöhnisch. Die Regel ist also einfach: Der schnelle Köder fängt den Fisch!

Checkliste Spinnfischen
  • 3 bis 3,3 m lange Spinnrute, Wurfgewicht 20 bis 40 Gramm.

  • Rolle: 3000 oder 4000er Größe.

  • Schnur: 0,28er Monofil oder 0,14er Geflochtene.

  • Wirbel: Sövik-Wirbel („Norwegenwirbel“).

  • Köder: schlanke Blinker, kleine Küstenwobbler (10 bis 20 Gramm).

  • Farben: Silber, Grün-Silber fangen ganzjährig. Im kalten Wasser fangen Reizfarben (Rot/Orange/Gelb). Nachts fangen schwarze Köder.