Sbirolinofischen auf Meerforelle

Eine Mischung aus Spinn- und Fliegenfischen ist das Sbirolinofischen. Früher hat man in Dänemark statt eines Sbirolinos eine Wasserkugel benutzt, und im Prinzip ist ein „Sbiro“ eine Wasserkugel mit Röhrchen. Vorteil: Das Vorfach verfängt sich nicht so leicht und die Montage lässt sich sehr kontrolliert führen.

Vom Prinzip her können Sie mit Ihrer Spinnrute fischen, wenn Sie jedoch gezielt mit dem Sbiro fischen möchten, sollten Sie eine längere Rute (3,30 bis 3,90 m) verwenden, da diese das Werfen mit dem langen Vorfach erleichtert.

Die Montage ist einfach: Der Sbirolino wird auf die Hauptschnur gezogen, anschließend wird eine weiche Gummiperle aufgezogen, die den Knoten am Wirbel schützt. Danach wird ein Karabinerwirbel angeknotet, in den das Vorfach eingehängt wird.

Das Vorfach (0,25 bis 0,28 mm stark) sollte möglichst lang sein, 2,50 bis 4 m. Am Ende des Vorfachs wird die Fliege befestigt.

Gute Fliegen sind Garnelen-Imitationen (z.B. Honey-Shrimp oder Good Year Shrimp), die das ganze Jahr lang Meerforellen fangen. In der kälteren Jahreszeit fangen auch „bunte“ Reiz-Fliegen sehr gut, zum Beispiel die Hot Magnus Orange oder Pink oder der Pfannenfüller.

Fisch am Haken

Tipp:  Die Fliege sollte sich im Wasser bewegen wie eine echte Garnele oder ein anderes Beutetier. Führen Sie die Fliege daher langsam sowie mit kurzen Rucken und kleinen Pausen. Ein guter Rhythmus: Zwei, drei Zupfer mit der Rute (dabei Schnur aufnehmen), eine schnelle Umdrehung mit der Rolle, eine Sekunde Pause und so weiter.

Checkliste Sbirolinofischen
  • 3,60 bis 4 m lange Rute, Wurfgewicht: 15 bis 50 Gramm.

  • Rolle: 3000 oder 4000er Größe, mit niedriger Übersetzung.

  • Sbirolinos: 10 bis 30 Gramm, langsam sinkend.

  • Langes Vorfach (mind. 3 m) in der Stärke 0,28 mm.

  • Weiteres: Weiche Stopperperlen, Sövik-Wirbel („Norwegenwirbel“).

  • Fliegen: Garnelen, Magnus, Seeringelwurm.